ehemaliger Nachrichtenchef bei Reuters, löste 2001 eine Diskussion über das Objektivitätsgebot im Agenturjournalismus aus, mit einem internen Memo, in dem er dazu aufforderte, die Bezeichnung von Personen als Terroristen zu vermeiden: We all know that one man's terrorist is another man's freedom fighter and that Reuters upholds the principle that we do not use the word terrorist. Die Bezeichnung als Terrorist sei ein Werturteil. In einer offiziellen Erklärung begründete Reuters diese Haltung mit dem Selbstverständnis der Nachrichtenagentur. Nach seinem Ausscheiden aus der Agentur wechselte er als Professor of Journalism an die University of Bournemouth. 2003 verließ er die Agentur nach Einsparmaßnahmen (Programm Fast Forward), zusammen mit bis zu 20 weiteren leitende Nachrichtenredakteuren und Manager.

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