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Verkauf von AP an ddp offenbar perfekt E-Mail
Montag, den 07. Dezember 2009 um 21:32 Uhr
Verkauf von AP an ddp offenbar perfekt
Der Verkauf der AP GmbH an ddp ist nach Informationen der Süddeutschen Zeitung abgeschlossen. Der Kaufvertrag sei nach letzten Verhandlungen in New York am Montagabend notariell beurkundet worden, berichtet die Süddeutsche in ihrer Dienstagausgabe

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Der Verkauf des deutschsprachigen Dienstes der Nachrichtenagentur AP ist nach Informationen der Süddeutschen Zeitung abgeschlossen. Der Kaufvertrag sei nach letzten Verhandlungen in New York am Montagabend notariell beurkundet worden, berichtet die Süddeutsche in ihrer Dienstagausgabe.

Die ddp-Eigentümer Peter Löw und Martin Vorderwülbecke hätten die letzten Details bei Verhandlungen mit Associated Press in New York geklärt, berichtete die Zeitung. Der Kaufpreis soll demnach ein Betrag in zweistelliger Millionenhöhe sein.

Aus AP in Deutschland und der Schweiz soll "ddp international" werden. Der Vertrag sieht dem Zeitungsbericht zufolge vor, dass ddp sämtliche Inhalte des internationalen AP-Dienstes für die eigene Berichterstattung nutzen kann. Diese Lizenzvereinbarung gilt zunächst für die Dauer von 15 Jahren, mit der Option zur Verlängerung.

Die 110 Mitarbeiter der AP GmbH sollen im Wesentlichen übernommen werden. Löw wird von der Süddeutschen mit der Aussage zitiert, dass es beim Personal eine "Korrektur in der Größenordnung von bis zu 15 Stellen" geben werde. Die Redakteure von ddp international sollen mit den 140 Mitarbeitern von ddp in gemeinsamen Büros arbeiten - das würde für die meisten AP-Redakteure einen Umzug nach Berlin bedeuten.

"Wir werden die beste Vollagentur in Deutschland sein", sagte Löw laut Süddeutscher Zeitung. "Unsere Strategie ist es, dpa verzichtbar zu machen." Vorderwülbecke erklärte: "Wir wollen die Monolpolstruktur auf dem deutschen Agenturmarkt brechen."

 

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