| Geplanter Verkauf von AP Frankreich geplatzt |
| Freitag, den 18. April 2008 um 09:57 Uhr |
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Der geplante Verkauf des französischen AP-Dienstes ist gescheitert. Die beiden Unternehmer Bertrand Eveno und Vincent Bolloré zogen nach französischen Medienberichten ihr Angebot zurück und begründeten dies mit dem anhaltenden Widerstand der Redaktion in Paris. Der ehemalige AFP-Generaldirektor Eveno habe die Entscheidung auf eine "nicht auflösbare Blockadesituation" zurückgeführt, berichtete das Wirtschaftsmagazin challenges.fr. Die französische AP-Redaktion hatte unter anderem mit einem eintägigen Streik gegen die geplante Übernahme protestiert. In einem von der Mehrheit der Redakteure beschlossenen offenen Brief wurde kritisiert, dass das Projekt nicht seriös und nicht solide finanziert sei. Während sich Gewerkschaftsvertreter erleichtert über den Rückzug zeigten, äußerte die AP-Geschäftsleitung in New York Unverständnis über das Verhalten der französischen Redaktion. In einer Mitteilung an die Redakteure wird laut challenges.fr erklärt, dass aufgrund der Wettbewerbssituation und Konjunkturentwicklung nun auch die Schließung des französischen Dienstes denkbar sei. Die Verluste des französischen AP-Dienstes sollen sich auf 1,5 Millionen Euro im Jahr belaufen. |






