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Was Agenturjournalisten nervt E-Mail
Dienstag, den 28. April 2009 um 19:44 Uhr

Eine Umfrage zeigt, was Agenturjournalisten in ihrem Arbeitsalltag am meisten stört: Auskunftsfaule Pressestellen (59,4 Prozent), Pflichtartikel über langweilige Themen (44,9 Prozent) und nervige PR-Leute (33,3 Prozent). Dies ergab eine Umfrage des "Trendmonitors" der dpa-Tochter news aktuell.

Die Umfrage zeigt einige Unterschiede zu Journalisten in anderen Medien, wobei allerdings die Basis von 69 Agenturjournalisten, die an der Umfrage teilnahmen, relativ gering ist. Jedoch sind die "nervenden PR-Leute" bei allen Journalisten an erster Stelle der Beschwernisse, erst danach kommen die Pressestellen und die Pflichtartikel. Allen befragten Journalisten gemeinsam ist der Umstand, dass die externen Ärgernisse insgesamt schwerer wiegen als die internen. Und "Scoops der Konkurrenz", die auf dem letzten Platz liegen, sind ja nicht wirklich ärgerlich, sondern allenfalls ein Ansporn, ebenfalls mit einer Information am schnellsten zu sein.

Bei anderen Fragen zeigte sich, dass die Agenturjournalisten zu 52,2 Prozent von der gegenwärtigen Medienkrise erwarten, dass die Arbeit weiter zunimmt. Knapp die Hälfte (44,9 Prozent) befürchtet eine Zusammenlegung von Redaktionen. Jeder Dritte (33,3 Prozent) sorgt sich  daher auch um den eigenen Arbeitsplatz.

 

 

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