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SDA übernimmt bisherigen Schweizer AP-Dienst E-Mail
Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 19:52 Uhr

Sieben Wochen nach dem Verkauf der AP GmbH an ddp wird der Schweizer Dienst vom dortigen Marktführer SDA übernommen. Wie beide Unternehmen mitteilten, erhält die Schweizerische Depeschenagentur auch die Nutzungsrechte an den Auslandsnachrichten, die der zu ddp gehörende Deutsche Auslands-Depeschendienst (DAPD) aus dem internationalen Nachrichtendienst von AP erstellt. Das bisherige AP-Büro in Bern wird in ein Korrespondentenbüro umgewandelt. Die Vereinbarung wird zum 1. Februar wirksam.

In einer ddp-Pressemitteilung wird die Zusammenarbeit mit der "veränderten Medienlandschaft in der Schweiz und dem damit verbundenen Kostendruck" bnegründet. "Die Aufrechterhaltung eines nationalen Schweizer Dienstes mit nur 15 Mann war nicht möglich", erklärte der Vorstand der ddp media AG,  Martin Vorderwülbecke. Damit könne sich die ddp-Gruppe nun intensiv auf ihr Kerngeschäft in Deutschland konzentrieren.
Der Schweizer Dienst von AP wurde 1981 gegründet. In deutscher und französischer Sprache umfasste er einen Inlandsdienst, die Auslandsberichterstattung wurde von Frankfurt und Paris aus zugeliefert. Zur Zukunft der Schweizer Redakteure erklärte ddp, ein Teil werde in einem Korrespondentenbüro weiter beschäftigt, dessen Größe noch festgelegt werden müsse.

In einer ddp-Pressemitteilung wird die Zusammenarbeit mit der "veränderten Medienlandschaft in der Schweiz und dem damit verbundenen Kostendruck" bnegründet. "Die Aufrechterhaltung eines nationalen Schweizer Dienstes mit nur 15 Mann war nicht möglich", erklärte der Vorstand der ddp media AG,  Martin Vorderwülbecke. Damit könne sich die ddp-Gruppe nun intensiv auf ihr Kerngeschäft in Deutschland konzentrieren. 

Der Schweizer Dienst von AP wurde 1981 gegründet. In deutscher und französischer Sprache umfasste er einen Inlandsdienst, die Auslandsberichterstattung wurde von Frankfurt und Paris aus zugeliefert. Nach Angaben von ddp soll es in Bern weiter ein Korrespondentenbüro geben, dessen Größe noch nicht feststehe.

Die SDA erklärte, dass mit der Vereinbarung eine Entwicklung abgeschlossen werde, die mit dem Bilderdienst begonnen habe. So hat die SDA zusammen mit der österreichischen APA 2008 die Bildagentur Keystone übernommen, die den AP-Bilderdienst in der Schweiz vertreibt.

Die betroffene Redaktion zeigte sich in einer öffentlichen Stellungnahme "tief enttäuscht", dass sie zuvor nicht konsultiert worden sei. Zudem gebe es keine Zusicherung für einen Sozialplan oder Abfindungen. Die AP Schweiz habe ihren Nachrichtendienst seit bald 30 Jahren mit der jetzigen Personalstärke erfolgreich betrieben. Die Redakteure erklärten: "Wir verstehen diesen Schritt nicht, nachdem die neuen Besitzer der ddp Schweiz sich nach der Übernahme der AP GmbH im vergangenen Dezember noch dezidiert zum Schweizer Dienst bekannt hatten."

 

 

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