Stilfragen in Agenturmeldungen sind nur selten ein Thema für Medienjournalisten. Über einen "neuen, bunten Ton" bei dpa schreibt nun Marc Felix Serrao von der "Süddeutschen Zeitung". Er kritisiert in einem Beitrag die Überschrift einer vm-Meldung aus Warschau über das Schicksal eines Neugeborenen, der mit 4,5 Promille Alkohol im Blut zur Welt kam. Die Headline der dpa-Meldung dazu: "Polnisches Promille-Baby außer Lebensgefahr". Dies sei "nicht der erste Ausflug der dpa ins Reich der gekoppelten Reizwörter" gewesen, die sonst eher Kennzeichen für Boulevard-Medien seien, kritisiert Serrao. So sei eine Schauspielerin als "Sauber-Frau" bezeichnet worden. Ereignisse würden als "Sex-Unfall", "Sex-Attacke" oder als "Sex-Tod" eingeführt. Von der "Süddeutschen" dazu befragt, sagte dpa-Sprecher Christian Röwekamp, die Nachrichtenagentur arbeite für sehr unterschiedliche Kunden und müsse deren Interessen berücksichtigen. "Wenn wir einen Sachverhalt in der Überschrift sprachlich zuspitzen, dabei aber korrekt wiedergeben, ist das aus meiner Sicht in Ordnung."

 


kokihilger Nachrichtenagenturen im #Zug nach zwei Seiten gerecht sein!
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sportschau @dis_leo Hi, was ist deine Quelle? Wir berufen uns auf die Informationen von Nachrichtenagenturen.
m2mRelations @viktordeleski Haste natürlich recht. Müsste Nachrichtenagenturen heißen. Ich war inspiriert vom "Kurznachrichtendienst" :)
jb075 RT @dpa_unternehmen: Neue Spitze bei @dpa-AFX: Bernd Zeberl ist Chr,Stephan Keil der Vize. https://t.co/uSNuLXqthQ #Nachrichtenagenturen ht…
LouisPosern RT @dpa_unternehmen: Neue Spitze bei @dpa-AFX: Bernd Zeberl ist Chr,Stephan Keil der Vize. https://t.co/uSNuLXqthQ #Nachrichtenagenturen ht…
SimonSpeyer RT @DLFNachrichten: Die Atomkonzerne sollen gut 23 Milliarden Euro für die Lagerung von Atommüll an den Staat überweisen, berichten Nachric…
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