AFP berichtet mit 36 Reportern aus Japan

Mit einem Redaktionshinweis hat Agence France Presse ihre Kunden über ihre Präsenz in der Berichterstattung aus Japan informiert. Der Geschäftsführer von AFP in Deutschland, Clemens Wortmann, wandte sich in einer E-Mail gegen "den Eindruck, dass nur Reporter aus den USA oder aus Großbritannien über die Folgen von Erdbeben, Tsunami und Reaktorunfällen in Japan von vor Ort (oder so dicht ran, wie vertretbar) berichten". 

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Berlin, 21. März (AFP) - Die Nachrichtenagentur AFP bleibt 
vorerst mit einem deutlich verstärkten Aufgebot an 
Textjournalisten, Fotografen und Video-Reportern in Japan, um über 
die Folgen der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe sowie den 
Atomunfall im Atomkraftwerk Fukushima zu berichten.

Derzeit sind 36 AFP-Reporter im Land. Neben dem ständigen Personal 
des Tokioter Büros aus zwölf Journalisten und drei Fotografen sind 
neun Sonderkorrespondenten und zwölf zusätzlich entsandte 
Fotografen und Video-Berichterstatter vor Ort. 

Wegen einer möglichen Gefahr durch Strahlung in der Hauptstadt 
Tokio wurde das zentrale AFP-Büro in der vergangenen Woche nach 
Osaka im südlichen Teil der Insel Honshu verlegt. Im Erdbeben- und 
Tsunami-Gebiet im Nordosten Japans ist AFP mit einem halben Dutzend 
Korrespondenten und neun Fotografen vertreten.

mt/dja