Fotograf der epa bei Anschlag ums Leben gekommen

Drei Tage nach einem Selbstmordanschlag mit mehr als 60 Toten in der pakistanischen Stadt Quetta ist ein Bildjournalist der European Press Photo Agency (epa) seinen schweren Verletzungen erlegen. Der 30-jährige Ejaz Raeesani beobachtete am Freitag vergangener Woche eine propalästinensische Kundgebung von Schiiten in Quetta. Zu dem Anschlag in Südwestpakistan bekannten sich die Taliban.

Raeesani arbeitete nach Angaben der epa seit 2008 als freier Fotograf für die Agentur. "Die Qualität von Ejaz' Fotos bot erhellende Einsichten in die Schwierigkeiten des alltäglichen Lebens in der Region, über die er berichtete", erklärte die epa, ein Zusammenschluss europäischer Nachrichten- und Fotoagenturen. Sein Tod habe Redaktionen und Unternehmen schockiert. Ejaz Raeesani hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.