Asiatisch-pazifische Agenturen rücken zusammen
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- Erstellt am Freitag, 23. April 2010 17:10
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Nachrichtenagenturen aus 35 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum haben sich vorgenommen, künftig enger zusammenzuarbeiten. Zum Abschluss einer Konferenz in Seoul sprach sich die Organization of Asia-Pacific News Agencies (OANA) für einen erweiterten Informationsaustausch aus, um so auf den Wandel der Medienbranche zu reagieren. Dieser Austausch sollte sich vor allem auch auf Video- und Audio-Clips sowie interaktive Grafiken erstrecken, heißt es in der Abschlusserklärung der Konferenz.
Die Mitgliedsagenturen bekannten sich in ihrer Erklärung zu den "Grundwerten der Pressefreiheit und eines ethischen Journalismus". Nachrichtenagenturen hätten eine hohe Verantwortung, am Aufbau einer "weiseren Gesellschaft" mitzuwirken. Der südkoreanische Präsident Lee Myung Bak sagte über die Nachrichtenagentur Yonhap, sie sei "manchmal kritisch gegenüber der Regierung, bietet aber faire und schnelle Nachrichten".
Am Rande der Konferenz unterzeichnete dpa-Geschäftsführer Malte von Trotha eine Absichtserklärung mit Yonhap für eine Ausweitung der bilateralen Zusammenarbeit insbesondere bei Multimedia-Inhalten. Geplant sind nach einer Meldung von Yonhap der Austausch von Videonachrichten, von Rundfunk-Knowhow und ein Austauschprogramm für Mitarbeiter beider Agenturen.