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Reuters-Kameramann in Bangkok erschossen E-Mail
Sonntag, den 11. April 2010 um 06:46 Uhr

Bei der Berichterstattung über die gewaltsamen Proteste in Thailand ist ein Kameramann von Reuters ums Leben gekommen. Der 43-jährige Hiro Muramoto wurde in Bangkok von einer Kugel in der Brust getroffen. Bei den Zusammenstößen zwischen Regierungsgegner sowie Polizisten und Soldaten wurden insgesamt 18 Menschen getötet.

"Reuters ist furchtbar traurig über den Tod unseres Kollegen Hiro Muramoto", erklärte Reuters-Chefredakteur David Schlesinger. "Journalismus kann ein schrecklich gefährlicher Beruf für diejenigen sein, die ins Zentrum der Ereignisse gestellt werden." Reuters nahm Kontakt mit den thailändischen Behörden auf, um die genauen Umstände von Muramotos Tod zu klären. Der japanische Journalist mit Sitz in Tokio hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

 

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