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Kartellamt ohne Einwände gegen Fusion von ddp/AP E-Mail
Dienstag, den 20. Juli 2010 um 09:29 Uhr
Das Bundeskartellamt hat seine Prüfung der Übernahme des deutschen AP-Dienstes durch ddp abgeschlossen und keine Einwände dagegen erhoben. Damit steht dem Zusammenschluss beider Dienste zur neuen Nachrichtenagentur dapd nichts mehr im Weg. Die "formellen Voraussetzungen einer Entflechtung" seien nicht gegeben, entschied die Behörde nach einem Bericht von meedia.de. Der Sprecher der Agenturgruppe, Wolfgang Zehrt, erklärte in einer ddp-Meldung: "Das Bundeskartellamt hat hier eine klare Entscheidung für die Medien- und Angebotsvielfalt getroffen." Marktführer dpa hatte die Behörde im April angerufen und zur Begründung erklärt, dass mit dem Zusammenschluss von AP und ddp "die Zahl der Wettbewerber bei Nachrichtenagenturen in Deutschland erheblich reduziert" werde.  
 

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