| Entlassungen bei AP |
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| Mittwoch, den 18. November 2009 um 08:15 Uhr | |||
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Zur Umsetzung ihres Sparprogramms entlässt AP bis zum Jahresende zahlreiche Journalisten und Techniker. Die genaue Zahl wollte AP-Sprecher Paul Colford nicht nennen. Bei der Gewerkschaft News Media Guild, die 1.300 AP-Mitarbeiter in den USA vertritt, hieß es, dass bis Anfang dieser Woche 38 Reporter, Redakteure und Fotografen ihre Kündigung erhalten hätten. Zuvor wurden auch schon mehrere Techniker entlassen, so dass insgesamt von 70 bis Entlassungen gesprochen wird. Der Wirtschaftsdienst businessinsider.com titelte: "Bloody Tuesday at AP". Vor rund einem Jahr hatte AP wegen der angespannten Wirtschaftslage ihrer Kunden und Eigentümer beschlossen, die Bezugsgebühren für den Nachrichtendienst in den USA zu senken. Dies bedeutet in diesem Jahr Mindereinnahmen von 30 Millionen Dollar, 2010 sind es weitere 45 Millionen Dollar. Um dies aufzufangen, wurde ein Stellenabbau von rund zehn Prozent beschlossen - betroffen sind rund 400 der Anfang 2009 insgesamt 4.000 Mitarbeiter. Im Sommer nahmen etwa 100 Beschäftigte ein Vorruhestandsangebot an. In der 163 Jahre umfassenden Geschichte von AP ist es bisher äußerst selten zu Entlassungen gekommen. Hintergrund ist vor allem die Abwanderung des Anzeigengeschäfts von den klassischen Medien ins Internet. AP bezieht etwa 42 Prozent ihrer Einnahmen von Zeitungen und Rundfunksendern in den USA. In diesem Jahr rechnet AP mit einem Umsatzrückgang von sechs Prozent auf rund 700 Millionen Dollar.
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