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AFP weist Dumping-Vorwurf zurück E-Mail
Dienstag, den 09. Februar 2010 um 17:50 Uhr

Im Streit um unterschiedliche Bedingungen im Wettbewerb der Nachrichtenagenturen hat AFP den Vorwurf des Preis-Dumpings zurückgewiesen. "Die Preise für die in Deutschland angebotenen AFP-Produkte sind allesamt marktgerecht und mit denen der Konkurrenz vergleichbar, in einigen Fällen sogar höher", erklärte die AFP GmbH und verwies auf die Preise für Multimedia-Angebote, Infografiken und animierte Webgrafiken.

Die Bezugspreise für den deutschen Textdienst und für den Fotodienst seien mit denen der unmittelbaren Konkurrenz vergleichbar, erklärten die beiden AFP-Geschäftsführer Clemens Wortmann und Andreas Krieger. Dabei müsse berücksichtigt werden, "dass AFP in Deutschland einen komplementären Basisdienst produziere, der Regionales nur berichte, wenn es bundesweit interessieren könne". Der Fotodienst decke das Weltgeschehen ab, enthalte aber "bisher kaum Bilder aus Deutschland" - hier hatte AFP zuletzt mit ddp zusammengearbeitet, dessen Eigentümer jetzt laut Medienberichten eine Beschwerde gegen AFP bei der EU-Kommission planen.

AFP teilte mit, dass die GmbH bei einem Umsatz von 7,3 Millionen Euro im vergangenen Jahr mehr als 2,2 Millionen Euro als Gewinn an das Mutterhaus in Paris überwiesen habe. Unbekannt ist aber der Betrag, den die deutsche AFP für die Verwendung des internationalen AFP-Dienstes zahlt. Wortmann hatte diesen Betrag im vergangenen Jahr als "marktgerecht und in der Höhe beträchtlich" bezeichnet.  

 

 

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