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Langjähriger AP-Korrespondent Higgins gestorben |
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Donnerstag, den 12. August 2010 um 21:19 Uhr |
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Im Alter von 66 Jahren ist heute in der Schweizer Ortschaft Genolier der langjährige AP-Korrespondent Alexander Higgins gestorben. Sandy, wie ihn seine Kollegen nur nannten, schrieb 38 Jahre lang Nachrichten und Hintergrundberichte - vor allem aus Europa und dem Nahen und Mittleren Osten. Geboren am 25. Oktober 1943 in Missouri, kam Higgins 1972 in Boston zu AP. Sein erster Einsatz als Auslandskorrespondent begann 1976 in Bonn. 1979 wurde er nach Teheran geschickt, wo er die Besetzung der US-Botschaft miterlebte, bis er im Februar 1980 ausgewiesen wurde. Danach folgten Stationen in Kairo, Washington und Riad, ehe er die letzten 19 Jahre seines Berufslebens als AP-Korrespondent in der Schweiz verbrachte. In Genf arbeitete er eng mit dem inzwischen eingestellten Schweizer Dienst zusammen und berichtete zuletzt über den Start des neuen Teilchenbeschleunigers, auf der Suche nach den Anfängen des Universums.
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"journalist" zum Wettbewerb von dpa und dapd |
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Freitag, den 30. Juli 2010 um 17:11 Uhr |
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Brauchen die Medien in Deutschland eine zweite Vollagentur? Im August-Heft der Zeitschrift journalist beantwortet Svenja Siegert die Frage mit "eigentlich nicht" - denn keine Redaktion werde schon aus Kostengründen zwei Vollagenturen beziehen wollen. Daraus ergibt sich aus Sicht der Autorin auch, warum das Verhältnis zwischen Markführer dpa und Herausforderer dapd so angespannt ist - auch wenn man nicht so weit gehen muss wie die New York Times, die unlängst in einem Artikel über die Nachrichtenagenturen in Deutschland die Erinnerung an den Kalten Krieg bemühte.
Mit Blick auf den für September angekündigten Start eines neuen gemeinsamen Basisdienstes der bislang noch getrennten Einheiten DAPD (ehemalige AP Deutschland) und ddp sieht Svenja Siegert im Preis-Leistungsverhältnis das entscheidende Erfolgskriterium für den neuen Anbieter: "Wenn dapd ihren Kunden für deutlich weniger Geld eine annähernd gute Leistung bieten wird, könnte es klappen." Allerdings sei dapd "noch weit davon weg, tatsächlich eine Vollagentur zu sein". Als Schwachstellen nennt die Autorin die fehlende Sportberichterstattung und auch das Regionale. Der neue Nachrichtenanbieter hat angekündigt, weitere Journalisten einzustellen, in Landesbüros und in der neuen Redaktionszentrale in Berlin mit 120 Mitarbeitern. Svenja Siegert resümiert: "Spannend wird es also zu dem Zeitpunkt, wenn sich dapd tatsächlich aufgestellt hat." |
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Kartellamt ohne Einwände gegen Fusion von ddp/AP |
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Dienstag, den 20. Juli 2010 um 09:29 Uhr |
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Das Bundeskartellamt hat seine Prüfung der Übernahme des deutschen AP-Dienstes durch ddp abgeschlossen und keine Einwände dagegen erhoben. Damit steht dem Zusammenschluss beider Dienste zur neuen Nachrichtenagentur dapd nichts mehr im Weg. Die "formellen Voraussetzungen einer Entflechtung" seien nicht gegeben, entschied die Behörde nach einem Bericht von meedia.de. Der Sprecher der Agenturgruppe, Wolfgang Zehrt, erklärte in einer ddp-Meldung: "Das Bundeskartellamt hat hier eine klare Entscheidung für die Medien- und Angebotsvielfalt getroffen." Marktführer dpa hatte die Behörde im April angerufen und zur Begründung erklärt, dass mit dem Zusammenschluss von AP und ddp "die Zahl der Wettbewerber bei Nachrichtenagenturen in Deutschland erheblich reduziert" werde. |
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