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Fotograf der epa bei Anschlag ums Leben gekommen |
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Dienstag, den 07. September 2010 um 14:42 Uhr |
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Drei Tage nach einem Selbstmordanschlag mit mehr als 60 Toten in der pakistanischen Stadt Quetta ist ein Bildjournalist der European Press Photo Agency (epa) seinen schweren Verletzungen erlegen. Der 30-jährige Ejaz Raeesani beobachtete am Freitag vergangener Woche eine propalästinensische Kundgebung von Schiiten in Quetta. Zu dem Anschlag in Südwestpakistan bekannten sich die Taliban.
Raeesani arbeitete nach Angaben der epa seit 2008 als freier Fotograf für die Agentur. "Die Qualität von Ejaz' Fotos bot erhellende Einsichten in die Schwierigkeiten des alltäglichen Lebens in der Region, über die er berichtete", erklärte die epa, ein Zusammenschluss europäischer Nachrichten- und Fotoagenturen. Sein Tod habe Redaktionen und Unternehmen schockiert. Ejaz Raeesani hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.
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dapd vereinheitlicht Markenauftritt |
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Samstag, den 04. September 2010 um 22:08 Uhr |
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Neun Monate nach dem Verkauf von AP in Deutschland an die Eigentümer von ddp vereinheitlichen beide Agenturen ihren Markenauftritt: Statt der Kennungen ddp und apn heißt es zur Kennzeichnung der Meldungen ab Montag einheitlich dapd, wie die Agenturen in einem Redaktionshinweis mitteilten.
Allerdings gibt es wegen der Verträge mit Bestandskunden weiterhin drei Dienste: "Die bisherigen Dienste ddp und DAPD bleiben in ihrem bisherigen Inhalts- und Mengenprofil unverändert erhalten, tragen aber künftig ebenfalls die einheitliche Agenturkennung dapd hinter der Ortsmarke." Hinzu kommt ein neuer gemeinsamer Nachrichtendienst, "der eine weltweit lückenlose Abdeckung aller relevanten Themen beinhalten wird". Dieser geht an Kunden, die bislang sowohl dapd als auch den ehemaligen AP-Dienst beziehen. Er umfasst nach einer früheren Mitteilung bis zu 500 Meldungen sowie bis zu 2.000 Fotos täglich.
Produziert werden die Dienste in einem Newsroom in der Reinhardstraße in Berlin sowie in der Auslandsredaktion in Frankfurt am Main. Dabei kommt ein neues Redaktionssystem zum Einsatz.
Neue Namen gibt es auch für die Agenturunternehmen. Nach 39 Jahren verschwindet der Name ddp - aus der ddp Deutscher Depeschendienst GmbH ist jetzt die dapd nachrichten GmbH geworden. Als dapd nachrichtenagentur GmbH firmiert jetzt die bisherige DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH, also die ehemalige AP GmbH. Beide Gesellschaften gehören zur dapd media holding AG, die sich im Besitz der Investoren Martin Vorderwülbecke und Peter Löw befindet. |
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Langjähriger AP-Korrespondent Higgins gestorben |
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Donnerstag, den 12. August 2010 um 21:19 Uhr |
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Im Alter von 66 Jahren ist heute in der Schweizer Ortschaft Genolier der langjährige AP-Korrespondent Alexander Higgins gestorben. Sandy, wie ihn seine Kollegen nur nannten, schrieb 38 Jahre lang Nachrichten und Hintergrundberichte - vor allem aus Europa und dem Nahen und Mittleren Osten. Geboren am 25. Oktober 1943 in Missouri, kam Higgins 1972 in Boston zu AP. Sein erster Einsatz als Auslandskorrespondent begann 1976 in Bonn. 1979 wurde er nach Teheran geschickt, wo er die Besetzung der US-Botschaft miterlebte, bis er im Februar 1980 ausgewiesen wurde. Danach folgten Stationen in Kairo, Washington und Riad, ehe er die letzten 19 Jahre seines Berufslebens als AP-Korrespondent in der Schweiz verbrachte. In Genf arbeitete er eng mit dem inzwischen eingestellten Schweizer Dienst zusammen und berichtete zuletzt über den Start des neuen Teilchenbeschleunigers, auf der Suche nach den Anfängen des Universums.
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