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Gesetz soll AFP-Einnahmen fürs "Gemeinwohl" verankern
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- Erstellt am Freitag, 27. Januar 2012 18:45
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Vor dem Hintergrund der in Brüssel anhängigen Beschwerde gegen staatliche Subventionen für AFP berät die französische Nationalversammlung jetzt über ein Sammelgesetz, das auch eine Erweiterung des AFP-Statuts von 1957 vorsieht. In Artikel 13 sind dort die Einnahmequellen der Nachrichtenagentur genannt, die sich weder als privates noch als staatliches Unternehmen, sondern als Einrichtung eigenen Rechts ("sui generis") versteht. Hier soll nun neben den Einnahmen aus dem Verkauf von Informationsdienstleistungen und Einnahmen aus Vermögenswerten als weitere Quelle hinzugefügt werden: "la compensation financière par l'état des coûts nets générés par l'accomplissement de ses missions d'interêt général" - also "die finanzielle Kompensation der Nettokosten, die bei der Erfüllung ihrer Aufgaben für das Gemeinwohl anfallen". Diese Formulierung findet sich bereits in einem früheren Gesetzentwurf, der aber wegen zusätzlicher Änderungen auf massiven Widerstand der Gewerkschaften stieß. Der jetzt vorgelegte Gesetzentwurf wurde von den bei AFP vertretenen Gewerkschaften (CGT, CFDT, FO, SNJ, SUD, CGC) hingegen grundsätzlich begrüßt. Im vergangenen Jahr erhielt AFP 115 Millionen Euro aus der Staatskasse. Die Wettbewerbsbeschwerde gegen AFP bei der EU-Kommission wurde 2010 von der Nachrichtenagentur dapd eingereicht.
dapd will 2012 Textdienst in Frankreich starten
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- Erstellt am Freitag, 27. Januar 2012 17:47
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Nach dem Kauf der Fotoagentur SIPA Press will dapd in diesem Jahr auch einen Textdienst in Frankreich starten. Miteigentümer Martin Vorderwülbecke sagte dem Fachdienst Meedia: "Wir werden dieses Jahr an den Start gehen." Dabei sei es "natürlich eine naheliegende Idee, dass AP Frankreich dazukommt". Entsprechende Verhandlungen mit AP wurden nach französischen Medienberichten bereits aufgenommen.
Zu den gerade veröffentlichten vorläufigen Geschäftszahlen der dapd-Gruppe sagte Vorderwülbecke: "Fakt ist, dass wir rasant wachsen, seit 2009 hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt und wir wachsen auf allen Geschäftsfeldern." Da das traditionelle Zeitungsgeschäft schrumpfe, müssten neue Kundengruppen entwickelt und aufgebaut werden. Der dapd-Vorstand verwies dabei auf "Vertragsbeziehungen mit zahlreichen Großunternehmen über Nachrichtenlieferleistungen". So sei gerade erst ein zweistelliger Millionenauftrag mit einem deutschen Konzern abgeschlossen worden.
Mit Blick auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung endgültiger Geschäftszahlen für 2011 sagte Vorderwülbecke, es hätten sich "äußerst komplizierte Fragen im Zusammenhang mit der Übernahme von AP Deutschland ergeben". Dabei gehe es um rechtliche und buchhalterische Fragen.
dapd peilt Umsatz von 50 Millionen Euro an
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- Erstellt am Dienstag, 24. Januar 2012 17:12
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Die Nachrichtenagentur dapd hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr einen Gruppenumsatz von 31,7 Millionen Euro erzielt. Für 2010 gab die aus ddp und AP Deutschland hervorgegangene Agentur den Umsatz mit 24,1 Millionen an (plus 31,5 Prozent). Allerdings hatten die Investoren das zusammengefasste Umsatzvolumen kurz nach der Übernahme des deutschen Dienstes von AP im Dezember 2009 mit etwa 29 Millionen Euro angegeben. Den Zuwachs beim Umsatz in Deutschland beziffert dapd mit 2,2 Millionen; demnach wurden im Ausland 5,4 Millionen zusätzlich erwirtschaftet. Die dapd-Gruppe ist unter anderem in Frankreich aktiv, wo im Juli 2011 die Bildagentur Sipa Press übernommen wurde. In diesem Jahr peilt der Vorstand von dapd einen Umsatz von über 50 Millionen Euro an. "Die Gesellschaft ist seit 2008 profitabel und vollständig schuldenfrei", teilte dapd in einer Pressemitteilung mit. Der Gewinn sei "parallel mit der Gesamtentwicklung gesteigert" worden und soll reinvestiert werden. Die Zahl der Beschäftigten gibt dapd mit 515 an; 2009 waren es erst 269.

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